Poker
ist eines der bekanntesten Kartenspiele auf der Welt. Uneins sind sich
Pokerspieler und Experten auf der Welt jedoch, ob es sich hierbei um
ein Glücks- oder ein Strategiespiel handelt. Der nachfolgende Artikel
liefert einige Argumente dafür, dass Poker ein Strategie-
beziehungsweise Geschicklichkeitsspiel ist.
Geschichtlicher Rückblick
Die
Herkunft von Poker ist umstritten. Ein Ansatz mutmaßt, dass Poker 969
n.Chr. von den Chinesen erfunden wurde. Damals soll der chinesische
Kaiser Mu-tsung an Silvester mit seiner Frau erstmals mit den
sogenannten Domino-Karten gespielt haben. Eine andere Erzählung geht
davon aus, dass Poker vom persischen Kartenspiel as nas herkommt.
Wahrscheinlich unterliegt das moderne Pokerspiel verschiedensten
Einflüssen.
Modernes Pokerspiel
Poker
hat sich heutzutage zu einem populären Sport entwickelt. Mit der World
Poker Tour und der World Series of Poker gibt es verschiedene
internationale Wettbewerbe, in denen sich die Crčme de la Crčme der
Pokerszene misst und jährlich um Millionenbeträge spielt. Online pokern
ist ebenfalls eine Alternative, die in Zeiten der Digitalisierung sehr
beliebt geworden ist. Der Vorteil im Internet ist, dass PokerStars,
TitanPoker und Konsorten regelmäßig einen hohen Poker Bonus
auf eure erste Einzahlung vergeben, ihr zu jeder Tageszeit Gegenspieler
findet und dafür nicht einmal das Haus verlassen müsst. Kurzum: Online
Poker ist bequem und macht einfach Spaß.
Poker erfordert Geschick
Vor
allem Pokeranfänger behaupten stets, dass es sich dabei um ein
Glücksspiel handeln würde. Abstreiten lässt sich ein gewisser
Glücksfaktor natürlich nicht. Denn selbst, wenn ihr eine Poker Strategie, wie Tight- oder Loose-Agressive, konsequent verfolgt, müsst ihr die hilfreichen Karten treffen.
Ein Beispiel:
Ihr haltet in später Position Ass König in einer Farbe auf der Hand und
reraised preflop All-In. Euer Gegenspieler ist sich siegessicher und
dreht zwei Zehner um. Der Flop ist für euch ungünstig ausgefallen, denn
er ermöglicht euch keinen Flush und ein Pärchen habt ihr auch nicht
getroffen. Euer Gegner hingegen ist mit seinem Zehnerpärchen jetzt
vorne und gewinnt letztlich, da ihr weder das Ass noch den König
trefft. Kann man deshalb sagen, dass ihr einen Fehler begangen habt?
Nein, ihr habt mit guten Karten als vermeintlicher Favorit euren Gegner
All-In gesetzt und einen großen Pott generiert. Oftmals werdet ihr
diese Hand gewinnen, aber eben nicht immer. Das nennt sich dann Varianz
und ist simple Wahrscheinlichkeitsrechnung. Neben der Statistik und der
konsequenten Verfolgung einer Strategie ist es wichtig eure Gegner
lesen zu können.
Einen Bluff könnt ihr eher gegen zurückhaltende als gegen aggressive Spieler machen.

Poker als Geschicklichkeitsspiel II








